Avantgarde Music Butoh-Dance Free Form Happening
Tauche ein in ein glitzerndes Paralleluniversum aus Klang, Bewegung und spontaner Komposition.
Willkommen beim Avantgarde Music Butoh-Dance Free Form Happening!
15. August ab 17 Uhr im Gartenkunstnetz e.V., Eifflerstraße 35, 22767 Hamburg.
Das Gartenkunstnetz wird zur Bühne und zum Spielplatz für unerwartete Momente. Ein avantgardistisches Musik-Butoh-Tanz-Happening, das mit Psychedelik flirtet, den Puls kitzelt und die Grenzen zwischen Performance und Traum sanft auflöst.
Zwischen Garten und urbanem Resonanzraum entsteht ein temporäres Feld für avantgardistische Musik, Butoh-Tanz und performativen Interventionen. Ohne festes Programm, ohne Hierarchie.
Grenzen zwischen Bühne und Publikum lösen sich auf. Zeit wird dehnbar. Realität optional.
No Running Order: Everything’s Happenig At Any Time…
Performing Artists:
– Tom Lin (USA) – Gamelan Orchestra
– Anna Orkolainen (FIN) – Butoh-Dance
– Jan Klug (NED) – Sax, Theremin, Eletronics
– Hauptsächlich Verdächtig (HH) – Concept-Impro
– Panakon (HH) – KrautJazz
En detail:
– Tom Lin

„During my University years I studied Ethnomusicology, composition and recording studio at The Evergreen State College in Olympia Washington.At this time I became interested in doing sound tracks for other students films, Composing music for modern dance, and performing live with experimental dance and theatre.Eventually I found myself living and working in Indonesia, searching for old used and even broken pieces of Dutch influenced antique furniture.One day, during my search I came across an old set of gongs piled up in the corner of a Warehouse, and I purchased them, not for my customer, but for myself.
And this was the birth of Gamma Ray Gamelan Orchestra.
The first incarnation of Gamma Ray Gamelan Orchestra happened somewhere back in the last half of the 1990’s when I found an old set of gongs in a secondhand furniture store somewhere in Indonesia.
They told me the gongs are from an old 1920’s Shadow Puppet Theater Group that travelled the unpaved roads of Indonesia doing performances of the Ramayana, back in the days before there were movies available.I was only able to acquire the gongs though, so I had to make the wooden gong stands myself before I could even play them to see how they fit together.”
https://drive.google.com/file/d/1f_082fJyZ1pqPhFGUotrXvQ-NJ12UokQ/view?usp=sharing
– Anna Orkolainen

Anna Orkolainen ist Tänzerin, Performerin, Choreografin, Clownin, Butoh-Tänzerin und Pädagogin aus Finnland.
Ihr künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Performance als Raum der Transformation, Präsenz und verkörperter Erzählung. In unabhängigen Tanz- und Theaterprojekten entwickelt und performt sie eigene choreografische und performative Arbeiten, die auf langjähriger Ausbildung und Praxis in Jinen Butoh, Physical Theatre und zeitgenössischem Tanz basieren.
Ihre Performancesprache ist tief im Körper verankert und geprägt durch intensive Studien bei Atsushi Takenouchi sowie durch die Zusammenarbeit mit der Musikerin Marja Burchard (Embryo) und Trainings bei Nina Dipla, Slava Polunin und Shusaku Takeuchi.
Ihre Performances entstehen aus einem fortlaufenden Dialog zwischen Körper, Imagination, sowie kollektivem Raum und zeichnen sich durch Authentizität, Verletzlichkeit und poetische Intensität aus.
-Jan Klug

Jan Klug ist ein vielseitiger Künstler, der als Musiker, Komponist, Dozent und Mediendesigner tätig ist. Seine musikalische Reise begann mit einem Jazzsaxophon-Studium in Groningen, das er 1999 abschloss. Anschließend erwarb er 2014 einen Master in „Instruments and Interfaces“ am Institut für Sonologie in Den Haag. Derzeit unterrichtet er MADtech, ein Masterprogramm, das Kunst und Technologie vereint, am Frank Mohr Institute in Groningen, Niederlande, und arbeitet als freischaffender Künstler und Musiker.
Er arbeitet gerne und oft multidisziplinär, kombiniert seine elektroakustischen Klanglandschaften und manchmal auch interaktiven Visuals mit Gedichten, Literatur, Tanz und Theater. Seit einigen Jahren entwirft und programmiert Jan Klug in diesem Grenzgebiet auch VR-Installationen.
Bei seinen Live-Auftritten, die oft von freier Improvisation geprägt sind, setzt Klug Saxophon, Theremin und das selbst erfundene Patafon ein. Diese Instrumente verarbeitet er mit elektronischen Effekten zu Soundscapes, die zwischen Ambient und Noise, filmisch und abstrakt oszillieren.
– Hauptsächlich Verdächtig

Die Gruppe „Hauptsächlich Verdächtig“ lotet in ihren Konzept-Improvisationen Grenzen der Klänge aus. In ihrem aktuellen Programm webt sie einen asymmetrischen Flickenteppich aus japanischen Landschaftsmalerei-Kontemplationen, kleinen Sekunden und Charles-Ives-Momenten. Zu hören sind unregelmäßige Klanggrenzübergangsexperimente aus Geräuschen, Tonfetzen und Melodien, Rhythmen, Frequenzen und Klangbildern. Schräg und grade, grob und verstörend und – garantiert – so noch nicht gehört.
https://hauptsaechlichverdaechtig.bandcamp.com/
– Panakon

Neben den üblichen Instrumenten (b,g,dr,voc,synth) manchmal auch mit Querflöte oder präpariertem Telefon, ein frei improvisierendes Raumschiff mit unbekanntem Ziel und Krautrock als Heimatplanet.
Details
- Datum: August 15
-
Zeit:
17:00:00 - 23:30:00
